Europas Wirtschaft am Scheideweg: Erholung oder fortwährende Rezession? Dieser Artikel beleuchtet den Wirtschaftsausblick für 2024 und bewertet Chancen in europäischen Aktien.
Die aktuelle Wirtschaftslage Europas mahnt zur Vorsicht. Sowohl im Euroraum, in der EU insgesamt, wie auch im Vereinigten Königreich herrscht eine überwiegend pessimistische Stimmung unter den Unternehmen und Konsumenten. Diese Stimmung spiegelt weit verbreitete Bedenken wider und trägt zu einem fortgesetzten Abwärtstrend im Geschäftsklima bei. Im Dezember hat sich diese Tendenz weiter verschlechtert, was auf bevorstehende Herausforderungen hinweist.
Der Industriesektor, der einen Grundpfeiler der europäischen Wirtschaft bildet, sieht sich derzeit großen Herausforderungen gegenüber. Der Industriestimmungsindikator des Euroraums ist auf besorgniserregende -9,2 gefallen. Diese Zahlen erinnern an die Zeit des Platzens der Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre sowie an die Eurokrise von 2011 bis 2013. Dieser Vergleich verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der aktuellen Lage, mit der der Industriesektor konfrontiert ist.
Trotz der eingetrübten Stimmungslage brachte das Ende des Jahres 2023 und Januar 2024 erste positive Überraschungen. Einige Wirtschaftsindikatoren begannen ein leicht positives Momentum zu zeigen, was auf eine mögliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage hindeutet. Das Verbrauchervertrauen, obwohl noch verhalten, deutete auf einen aufstrebenden Trend hin. Im Jahr 2023 überraschten die Wirtschaftsdaten im Wesentlichen noch negativ. Im Gegensatz dazu übertraf die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten oft die Erwartungen. Die jüngste positive Entwicklung der Wirtschaftsdaten, wie sie auch durch den CITI Surprise Index abgebildet wird, hatte einen deutlichen Einfluss und stützte Aktienpreise und Bewertungen.
Die Prognosen für das reale BIP-Wachstum in 2024 im Euroraum (+0.5%) und im Vereinigten Königreich (+0.2%) sind eher verhalten. Die europäische Wirtschaft steht an einem kritischen Punkt. Für die kommenden Quartale zeichnen sich zwei Szenarien ab. Es besteht die Möglichkeit, dass Europa die rezessiven Phase überwunden hat und eine Phase der Erholung eintritt, die die Aktienmärkte beleben und den Konsum ankurbeln wird. In diesem Fall könnte Europa im Konjunkturzyklus vor den USA liegen, wenn sich die Wirtschaft in den USA beginnt merklicher zu verlangsamen.
Andererseits könnte Europa weiterhin mit einer lahmenden Wirtschaft zu kämpfen haben und die rezessive Phase im Konjunkturzyklus weiter anhalten. Die Länge der aktuellen rezessiven Phase wird auch von der Schwere einer potenziellen wirtschaftlichen Verlangsamung in den USA abhängen. Vor diesem Hintergrund bleibt der Ausblick für 2024 und die Auswahl der richtigen Investitionsstrategie eine Herausforderung.
Der Inflationsdruck nahm auch im Januar 2024 in Europa weiter ab. Erfreulicherweise fiel die Headline-Inflationsrate im Euroraum im Januar 2024 auf 2,8%, ein deutliches Zeichen der Abkühlung. Und auch die Kerninflation fiel auf 3,3% und entwickelte sich so hin zum 2,0% Ziel der EZB. In Ländern wie Italien, Finnland und Belgien liegt die Inflation bereits unter 2%, während sie in Deutschland, Frankreich, und Spanien noch über 3% liegt. Diese Diskrepanz erschwert eine Zinssenkungsentscheidung für die EZB. Doch angesichts des weiter nachlassenden Inflationsdrucks kann mit Zinssenkungen der EZB spätestens ab Q3/2024 gerechnet werden. Dies sollte allgemein als positiv vom Aktienmarkt aufgefasst werden.
Die Konsensschätzung von Ökonomen (Bloomberg Umfrage) prognostizieren eine Lockerung der Geldpolitik um 200 Basispunkte innerhalb der nächsten 12 Monate auf ein Leitzinsniveau von 2,0%. Zinssenkungen in einem solchen Umfang sind vor allem während einer Rezession üblich. Für den Fall von Zinssenkungen ohne eine Rezession dürften Aktienbewertungen profitieren, obgleich Zinssenkungen in dem Fall geringer ausfallen dürften. Doch dieser positive Effekt könnte gemildert werden, sollte die Wirtschaft sich stärker als erwartet abkühlen, also eine tiefere Rezession eintreten.
Das aktuelle Wirtschaftsklima in Europa, geprägt von schwachem Wachstum und einer Verlangsamung der Inflation, stellt europäische Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Diese Bedingungen verstärken den Margendruck, wobei mehrere Schlüsselfaktoren zu diesem Trend beitragen.
Es besteht eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen Markterwartungen und der aktuellen wirtschaftlichen Realität. Trotz des zunehmenden Drucks erwarten Analysten stabile Margen, wenn nicht sogar eine Ausweitung auf bereits hohem Niveau. Diese optimistische Sicht wird aus unserer Perspektive enttäuscht werden, da die genannten Faktoren zusammenkommen und potenziell sehr geringes oder sogar negatives Ertragswachstum bei moderat positivem Umsatzwachstum zur Folge haben.
Trotz der Herausforderungen ist es entscheidend, die große Unterschiede der Sektoren in Europa zu erkennen. Während einige Sektoren, wie Finanzsektor, den benannten Herausforderungen stärker ausgesetzt sind, könnten andere Widerstandsfähigkeit oder sogar Wachstumschancen zeigen. Die europäische Wirtschaft hat zwar nur ein mäßiges Tempo, aber gleichzeitig auch Stabilität gezeigt. Sie könnte nun bereits die Abschwungphase durchlaufen haben und vor einer Erholung stehen. In dem Fall könnten auch Industrieunternehmen und zyklische Konsumgüterhersteller stark profitieren. Dies steht im Kontrast zu den Erwartungen eines verlangsamten Wachstums in den USA und einer weiter anhaltenden Schwäche in China.
Im vergangenen Jahr zeigte der Aktienmarkt eine durchwachsene Entwicklung. Der EuroStoxx 50, der die 50 größten europäischen Unternehmen abbildet, verzeichnete einen Anstieg um 10,7%, während der breitere EuroStoxx 600 einen moderateren Anstieg von 5,9% verzeichnete. Im Gegensatz dazu stiegen internationale Märkte stärker, mit einem Anstieg des japanischen Nikkei 225 um 30,6% und des S&P 500 um 20,6%. Doch europäische Aktien konnten seit November 2023 etwa 15% zulegen, was auf ein wiederauflebendes Anlegervertrauen hinweist.
Aktuell weisen europäische Aktien im Vergleich zu ihren US-Pendants einen deutlichen Bewertungsabschlag auf, hauptsächlich aufgrund der höheren Bewertung der US-Aktien. Die Bewertungen europäischer Aktien sind mit einem KGV von 12,7 (MSCI Euro Area) sehr nahe dem 20-jährigen historischen Durchschnitt (KGV: 12,6x). Die Konsensschätzung für das Wachstum des Gewinns je Aktie (EPS) beträgt 4,5%, wobei dieses Wachstums unsicher bleibt und stark von der wirtschaftlichen Entwicklung Europas abhängt.
Die operativen Gewinnmargen europäischer Unternehmen sind mit 9,9% derzeit bemerkenswert hoch, wenn auch nach wie vor niedriger als in den USA. Angesichts des langsamen wirtschaftlichen Wachstums und der rückläufigen Inflation kann jedoch eine leichte Verringerung der Gewinnmargen auf 9% erwartet werden, obwohl Analysten stabile und teilweise sogar steigende Margen prognostizieren. Die Lockerung der Kreditbedingungen und die engeren Unternehmenskreditspreads haben den Druck für Unternehmen reduziert. Unter anderem deshalb wurden höhere Aktienbewertungen als noch im Herbst 2023 möglich. Eine Ausweitung der Kreditspreads könnte jedoch diesen Trend umkehren und potenziell zu einem Abschwung auf den Aktienmärkten führen.
Mit Blick auf die kommenden 12 Monate sehen wir vor allem zwei Szenarien als wahrscheinlich:
Angesichts der dargestellten Herausforderungen, einschließlich Margendruck und der potenziellen Auswirkungen niedrigerer Zinssätze auf den Finanzsektor, ist es sinnvoll, sich auf Qualitätsaktien zu konzentrieren. Solche Aktien sollten sich durch widerstandsfähige Margen auszeichnen und einen finanziellen Puffer für den Fall einer wirtschaftlichen Verlangsamung bieten.
Trotz der herrschenden Unsicherheiten bieten europäische Aktien im Vergleich zu ihren US-Pendants ein attraktiveres Upside-Potential. Die hohen Bewertungen der US-Aktien führen zu einem größeren Risiko für Korrekturen, während europäische Aktien fair bewertet erscheinen. Vor dem Hintergrund ist eine höhere Gewichtung von europäischen Aktien im Portfolio ratsam.
Mit dem Eintritt in das zweite Quartals 2024 ist es erwägenswert, in hochwertige zyklische Konsumgüteraktien zu investieren, sofern es die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zulassen. Zu dem Zeitpunkt wird voraussichtlich eine klarere Perspektive möglich sein, ob Europa in eine Erholungsphase eintritt. Für den Fall einer Erholung könnten vor allem zyklische Aktien zu den Gewinnern gehören.
Die aktuelle Wirtschaftslage Europas mahnt zur Vorsicht. Sowohl im Euroraum, in der EU insgesamt, wie auch im Vereinigten Königreich herrscht eine überwiegend pessimistische Stimmung unter den Unternehmen und Konsumenten. Diese Stimmung spiegelt weit verbreitete Bedenken wider und trägt zu einem fortgesetzten Abwärtstrend im Geschäftsklima bei. Im Dezember hat sich diese Tendenz weiter verschlechtert, was auf bevorstehende Herausforderungen hinweist.
Der Industriesektor, der einen Grundpfeiler der europäischen Wirtschaft bildet, sieht sich derzeit großen Herausforderungen gegenüber. Der Industriestimmungsindikator des Euroraums ist auf besorgniserregende -9,2 gefallen. Diese Zahlen erinnern an die Zeit des Platzens der Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre sowie an die Eurokrise von 2011 bis 2013. Dieser Vergleich verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der aktuellen Lage, mit der der Industriesektor konfrontiert ist.
Trotz der eingetrübten Stimmungslage brachte das Ende des Jahres 2023 und Januar 2024 erste positive Überraschungen. Einige Wirtschaftsindikatoren begannen ein leicht positives Momentum zu zeigen, was auf eine mögliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage hindeutet. Das Verbrauchervertrauen, obwohl noch verhalten, deutete auf einen aufstrebenden Trend hin. Im Jahr 2023 überraschten die Wirtschaftsdaten im Wesentlichen noch negativ. Im Gegensatz dazu übertraf die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten oft die Erwartungen. Die jüngste positive Entwicklung der Wirtschaftsdaten, wie sie auch durch den CITI Surprise Index abgebildet wird, hatte einen deutlichen Einfluss und stützte Aktienpreise und Bewertungen.
Die Prognosen für das reale BIP-Wachstum in 2024 im Euroraum (+0.5%) und im Vereinigten Königreich (+0.2%) sind eher verhalten. Die europäische Wirtschaft steht an einem kritischen Punkt. Für die kommenden Quartale zeichnen sich zwei Szenarien ab. Es besteht die Möglichkeit, dass Europa die rezessiven Phase überwunden hat und eine Phase der Erholung eintritt, die die Aktienmärkte beleben und den Konsum ankurbeln wird. In diesem Fall könnte Europa im Konjunkturzyklus vor den USA liegen, wenn sich die Wirtschaft in den USA beginnt merklicher zu verlangsamen.
Andererseits könnte Europa weiterhin mit einer lahmenden Wirtschaft zu kämpfen haben und die rezessive Phase im Konjunkturzyklus weiter anhalten. Die Länge der aktuellen rezessiven Phase wird auch von der Schwere einer potenziellen wirtschaftlichen Verlangsamung in den USA abhängen. Vor diesem Hintergrund bleibt der Ausblick für 2024 und die Auswahl der richtigen Investitionsstrategie eine Herausforderung.
Der Inflationsdruck nahm auch im Januar 2024 in Europa weiter ab. Erfreulicherweise fiel die Headline-Inflationsrate im Euroraum im Januar 2024 auf 2,8%, ein deutliches Zeichen der Abkühlung. Und auch die Kerninflation fiel auf 3,3% und entwickelte sich so hin zum 2,0% Ziel der EZB. In Ländern wie Italien, Finnland und Belgien liegt die Inflation bereits unter 2%, während sie in Deutschland, Frankreich, und Spanien noch über 3% liegt. Diese Diskrepanz erschwert eine Zinssenkungsentscheidung für die EZB. Doch angesichts des weiter nachlassenden Inflationsdrucks kann mit Zinssenkungen der EZB spätestens ab Q3/2024 gerechnet werden. Dies sollte allgemein als positiv vom Aktienmarkt aufgefasst werden.
Die Konsensschätzung von Ökonomen (Bloomberg Umfrage) prognostizieren eine Lockerung der Geldpolitik um 200 Basispunkte innerhalb der nächsten 12 Monate auf ein Leitzinsniveau von 2,0%. Zinssenkungen in einem solchen Umfang sind vor allem während einer Rezession üblich. Für den Fall von Zinssenkungen ohne eine Rezession dürften Aktienbewertungen profitieren, obgleich Zinssenkungen in dem Fall geringer ausfallen dürften. Doch dieser positive Effekt könnte gemildert werden, sollte die Wirtschaft sich stärker als erwartet abkühlen, also eine tiefere Rezession eintreten.
Das aktuelle Wirtschaftsklima in Europa, geprägt von schwachem Wachstum und einer Verlangsamung der Inflation, stellt europäische Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Diese Bedingungen verstärken den Margendruck, wobei mehrere Schlüsselfaktoren zu diesem Trend beitragen.
Es besteht eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen Markterwartungen und der aktuellen wirtschaftlichen Realität. Trotz des zunehmenden Drucks erwarten Analysten stabile Margen, wenn nicht sogar eine Ausweitung auf bereits hohem Niveau. Diese optimistische Sicht wird aus unserer Perspektive enttäuscht werden, da die genannten Faktoren zusammenkommen und potenziell sehr geringes oder sogar negatives Ertragswachstum bei moderat positivem Umsatzwachstum zur Folge haben.
Trotz der Herausforderungen ist es entscheidend, die große Unterschiede der Sektoren in Europa zu erkennen. Während einige Sektoren, wie Finanzsektor, den benannten Herausforderungen stärker ausgesetzt sind, könnten andere Widerstandsfähigkeit oder sogar Wachstumschancen zeigen. Die europäische Wirtschaft hat zwar nur ein mäßiges Tempo, aber gleichzeitig auch Stabilität gezeigt. Sie könnte nun bereits die Abschwungphase durchlaufen haben und vor einer Erholung stehen. In dem Fall könnten auch Industrieunternehmen und zyklische Konsumgüterhersteller stark profitieren. Dies steht im Kontrast zu den Erwartungen eines verlangsamten Wachstums in den USA und einer weiter anhaltenden Schwäche in China.
Im vergangenen Jahr zeigte der Aktienmarkt eine durchwachsene Entwicklung. Der EuroStoxx 50, der die 50 größten europäischen Unternehmen abbildet, verzeichnete einen Anstieg um 10,7%, während der breitere EuroStoxx 600 einen moderateren Anstieg von 5,9% verzeichnete. Im Gegensatz dazu stiegen internationale Märkte stärker, mit einem Anstieg des japanischen Nikkei 225 um 30,6% und des S&P 500 um 20,6%. Doch europäische Aktien konnten seit November 2023 etwa 15% zulegen, was auf ein wiederauflebendes Anlegervertrauen hinweist.
Aktuell weisen europäische Aktien im Vergleich zu ihren US-Pendants einen deutlichen Bewertungsabschlag auf, hauptsächlich aufgrund der höheren Bewertung der US-Aktien. Die Bewertungen europäischer Aktien sind mit einem KGV von 12,7 (MSCI Euro Area) sehr nahe dem 20-jährigen historischen Durchschnitt (KGV: 12,6x). Die Konsensschätzung für das Wachstum des Gewinns je Aktie (EPS) beträgt 4,5%, wobei dieses Wachstums unsicher bleibt und stark von der wirtschaftlichen Entwicklung Europas abhängt.
Die operativen Gewinnmargen europäischer Unternehmen sind mit 9,9% derzeit bemerkenswert hoch, wenn auch nach wie vor niedriger als in den USA. Angesichts des langsamen wirtschaftlichen Wachstums und der rückläufigen Inflation kann jedoch eine leichte Verringerung der Gewinnmargen auf 9% erwartet werden, obwohl Analysten stabile und teilweise sogar steigende Margen prognostizieren. Die Lockerung der Kreditbedingungen und die engeren Unternehmenskreditspreads haben den Druck für Unternehmen reduziert. Unter anderem deshalb wurden höhere Aktienbewertungen als noch im Herbst 2023 möglich. Eine Ausweitung der Kreditspreads könnte jedoch diesen Trend umkehren und potenziell zu einem Abschwung auf den Aktienmärkten führen.
Mit Blick auf die kommenden 12 Monate sehen wir vor allem zwei Szenarien als wahrscheinlich:
Angesichts der dargestellten Herausforderungen, einschließlich Margendruck und der potenziellen Auswirkungen niedrigerer Zinssätze auf den Finanzsektor, ist es sinnvoll, sich auf Qualitätsaktien zu konzentrieren. Solche Aktien sollten sich durch widerstandsfähige Margen auszeichnen und einen finanziellen Puffer für den Fall einer wirtschaftlichen Verlangsamung bieten.
Trotz der herrschenden Unsicherheiten bieten europäische Aktien im Vergleich zu ihren US-Pendants ein attraktiveres Upside-Potential. Die hohen Bewertungen der US-Aktien führen zu einem größeren Risiko für Korrekturen, während europäische Aktien fair bewertet erscheinen. Vor dem Hintergrund ist eine höhere Gewichtung von europäischen Aktien im Portfolio ratsam.
Mit dem Eintritt in das zweite Quartals 2024 ist es erwägenswert, in hochwertige zyklische Konsumgüteraktien zu investieren, sofern es die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zulassen. Zu dem Zeitpunkt wird voraussichtlich eine klarere Perspektive möglich sein, ob Europa in eine Erholungsphase eintritt. Für den Fall einer Erholung könnten vor allem zyklische Aktien zu den Gewinnern gehören.