2024 steht im Zeichen eines bullischen Kupfermarktes, mit Versorgungsengpässen und steigender Nachfrage als Haupttreiber. Erfahren Sie, was Investoren erwarten können.
Die geringere Fördermenge: Eine schneller als erwartete Verknappung auf dem Kupfermarkt findet derzeit statt und es besteht ein erhöhtes Risiko von weiteren Produktionskürzungen, was zu einem Defizit an raffiniertem Kupfer führen kann. Diese Entwicklung kann einen bullischen Trend bei den Kupferpreisen auslösen und unterstreicht einen bevorstehenden Angebotsengpass. Die markante Anpassung in der Angebotsprognose, mit einem Abbau von ungefähr 600.000 Tonnen aufgrund von Störungen in der Cobra Panama-Mine und herabgesetzter Produktion von Anglo-American, verändert die Markterwartungen signifikant. Das geschätzte Wachstum im Kupferbergbau ist drastisch von etwa 3% auf knapp unter 1% gefallen und läutet eine Ära erhöhter Knappheit ein. Im letzten Jahr war noch mit einem Angebotsüberschuss für 2024 gerechnet worden. Doch dieses Bild ändert sich aktuell.
Anpassung an den Marktdruck: Als Reaktion auf die Verknappung von sauberen Kupferkonzentraten zeichnet sich ein deutlicher Trend zu gemischten Konzentraten ab, für welche unreine mit reinen Materialien vermengt werden. Diese Anpassung an den Marktdruck zeigt sich auch in der gestiegenen Spot-Kaufaktivität und den steigenden Preisen für gemischte Kupferkonzentrate, die teils mit über USD 60 / Tonne in China verkauft werden. Dies zeigt, wie der knappe Markt auf die sich ändernden Versorgungsherausforderungen reagiert und mit der aktuellen Verknappung zu kämpfen hat.
Schwäche des Schwefelsäuremarktes: Die Indizes für Behandlungs- und Raffinationsgebühren für Kupferkonzentrate sind auf ihren niedrigsten Stand in zwei Jahren gefallen. Ein wichtiger Faktor ist hierbei der Schwefelsäuremark – ein wichtiges Nebenprodukt der Kupferschmelze. Dieser ist aufgrund von schleppender Nachfrage und steigenden Kosten mit Rentabilitätsherausforderungen konfrontiert, was zu Produktionskürzungen in der Schmelzindustrie führen könnte. Dies würde die Knappheit auf dem Kupfermarkt weiter erhöhen.
Die Kupfernachfrage hängt wesentlich von der weltweiten Wirtschaftsentwicklung ab. China ist der größte Kupferkonsument mit ca. 55% Anteil am gesamten Nachfragevolumen. Eine solide chinesischen Wirtschaft ist daher die Grundvoraussetzung für steigende Kupferpreise. Die chinesische Wirtschaft war in den vergangen 12 Monaten unerwartet schwach und eine "post-COVID"-Erholung fiel geringer aus als prognostiziert. Wenn in 2024 die chinesische Wirtschaft sich besser erholt als im vergangenen Jahr und die Weltwirtschaft sich nicht erheblich verlangsamt, ist das Wirtschaftsumfeld für steigen Kupferpreise positiv.
Schlüsselwörter:
Kupfermarkttrends 2024, Versorgungsengpass bei Kupferkonzentraten, Prognose für Kupferdefizit, Nachfrage nach gemischten Kupferkonzentraten, Rückgang in der Kupferbergbauproduktion, Kupferpreisentwicklung, Rentabilität der Kupferschmelze, Schwefelsäuremarkt in der Kupferindustrie, Behandlungs- und Raffinationsgebühren für Kupfer
Die geringere Fördermenge: Eine schneller als erwartete Verknappung auf dem Kupfermarkt findet derzeit statt und es besteht ein erhöhtes Risiko von weiteren Produktionskürzungen, was zu einem Defizit an raffiniertem Kupfer führen kann. Diese Entwicklung kann einen bullischen Trend bei den Kupferpreisen auslösen und unterstreicht einen bevorstehenden Angebotsengpass. Die markante Anpassung in der Angebotsprognose, mit einem Abbau von ungefähr 600.000 Tonnen aufgrund von Störungen in der Cobra Panama-Mine und herabgesetzter Produktion von Anglo-American, verändert die Markterwartungen signifikant. Das geschätzte Wachstum im Kupferbergbau ist drastisch von etwa 3% auf knapp unter 1% gefallen und läutet eine Ära erhöhter Knappheit ein. Im letzten Jahr war noch mit einem Angebotsüberschuss für 2024 gerechnet worden. Doch dieses Bild ändert sich aktuell.
Anpassung an den Marktdruck: Als Reaktion auf die Verknappung von sauberen Kupferkonzentraten zeichnet sich ein deutlicher Trend zu gemischten Konzentraten ab, für welche unreine mit reinen Materialien vermengt werden. Diese Anpassung an den Marktdruck zeigt sich auch in der gestiegenen Spot-Kaufaktivität und den steigenden Preisen für gemischte Kupferkonzentrate, die teils mit über USD 60 / Tonne in China verkauft werden. Dies zeigt, wie der knappe Markt auf die sich ändernden Versorgungsherausforderungen reagiert und mit der aktuellen Verknappung zu kämpfen hat.
Schwäche des Schwefelsäuremarktes: Die Indizes für Behandlungs- und Raffinationsgebühren für Kupferkonzentrate sind auf ihren niedrigsten Stand in zwei Jahren gefallen. Ein wichtiger Faktor ist hierbei der Schwefelsäuremark – ein wichtiges Nebenprodukt der Kupferschmelze. Dieser ist aufgrund von schleppender Nachfrage und steigenden Kosten mit Rentabilitätsherausforderungen konfrontiert, was zu Produktionskürzungen in der Schmelzindustrie führen könnte. Dies würde die Knappheit auf dem Kupfermarkt weiter erhöhen.
Die Kupfernachfrage hängt wesentlich von der weltweiten Wirtschaftsentwicklung ab. China ist der größte Kupferkonsument mit ca. 55% Anteil am gesamten Nachfragevolumen. Eine solide chinesischen Wirtschaft ist daher die Grundvoraussetzung für steigende Kupferpreise. Die chinesische Wirtschaft war in den vergangen 12 Monaten unerwartet schwach und eine "post-COVID"-Erholung fiel geringer aus als prognostiziert. Wenn in 2024 die chinesische Wirtschaft sich besser erholt als im vergangenen Jahr und die Weltwirtschaft sich nicht erheblich verlangsamt, ist das Wirtschaftsumfeld für steigen Kupferpreise positiv.
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